Was ist ein Rub?

Rub kommt aus dem Englischen und bedeutet: „reiben“ oder „einreiben“. Oder auch: “Trockengewürz zum Einmassieren”. Rubs werden auf das Fleisch gegeben und meist eingerieben.

Die aromatischen BBQ-Rub-Gewürzmischungen stammen – wen wundert’s? – aus den USA. Als Ergänzung zur Marinade bilden die Rubs während dem Garvorgang eine leckere Kruste. „Gerubt“ wird meist bei größeren Fleischstücken wie Beef Brisket und Pulled Pork.

Beim BBQ Rub handelt es sich um eine Mischung aus den Basiszutaten Salz und Zucker. Diese werden ganz nach Belieben mit den unterschiedlichsten Gewürzen und Kräutern vermischt. Der Rub ist komplett trocken und besteht aus diesen 4 Hauptkomponenten:

  1. Die Basis: Eine Basis muss relativ neutral sein. Paprika eignet sich gut dafür.
  2. Das Salz: Egal ob pur oder als Gewürzsalz, eine gewisse Menge verschafft dem Rub viel Geschmack, aber passe bei der Dosierung auf.
  3. Die Süße: Du kannst alle Zuckerarten verwenden. Unser Tipp: Brauner Zucker hat meist mehr Geschmack und bringt optisch mehr als weißer.
  4. Der Pepp: Hier kannst du mit besonderen Gewürzen Akzente setzen, z. B. mit Chilipulver, Curry oder Habaneroflocken.

Beachte zwei Küchenweisheiten von Profiköchen:

  1. Das Salz entzieht dem Fleisch die Flüssigkeit
  2. Zucker wird oft sehr dunkel oder verbrennt

Wenn du deine eigenen Rubs herstellst, dann benutze Salz und Zucker zurückhaltend. Vor allem sollten die beiden Klassiker deine Gesamtkomposition nicht dominieren.